Feature zu MoveOn 2015 von Adrian Lauchengrund – Petitioning the empty sky – den leeren Himmel anrufen

entstanden im Druck- und Verlagshaus Neuer Weg während des Festivals MoveOn 2015

Darin geht es um „den medialen Raum als ideologische Form einer erst herzustellenden Öffentlichkeit, in der es tatsächlich um die Menschen und ihre Angelegenheiten ginge, entlang der Begriffe der Zerstückelung und der Zerissenheit“. Hier das Feature

Werkleitz-Magazin August: Die drei L’s von Eisleben

Das Mansfelder Land ist bekannt für seinen Kupferbergbau, für seine hügelige Landschaft, und für Martin Luther. Die Lutherstadt Eisleben trägt den Reformator sogar offiziell im Namen. Dort befinden sich einige der Luthergedenkstätten, wie sein Geburts- und Sterbehaus. Ein lokales Sprichwort benennt Luther deshalb als einen der „drei Ls von Eisleben“. An das zweite sogenannte „L von Eisleben“ will die Stadt offiziell nicht mehr erinnern. Bis 1991 stand auf dem Plan, einem kleinen Platz nahe der Innenstadt, Deutschlands erstes Lenindenkmal.

Werkleitz-Magazin Juli 2015 – Mansfelder Land – rotes oder totes Land?

Die Gesc­hic­hte des Mans­fel­der Lan­des ist eng ver­bunden mit dem jahr­hun­derte­lan­gen Kup­fers­chi­efer­berg­bau und der Kup­ferverhüttung. Die Region galt als wirschaftlich reich, bis der Bergbau Anfang der 90er Jahre sein Ende fand. Was dem Mansfelder Land blieb war Rückbau, Arbeitslosigkeit und Abwanderung. Die Dorfläden haben längst geschlossen, wer geblieben ist, hat mit einer kulturellen Einöde und schlechter Infrastruktur zu kämpfen. Inmitten einer bildhaft schönen Landschaft zeugen nur noch die surreal wirkenden Halden von den goldenen Zeiten des Kupferschieferbergbaus.

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