Feature zur Utopie Kindheit von Beate Pfeiffer

Wem gehört die Kindheit? Ist Kindheit ein Ort der Glückseligkeit oder eine Phase des Lebens, in der die Richtung justiert wird? Ist sie ein Bereich, der für Wohl und Leid des weiteren Lebens prägend ist und keine Geheimnisse mehr birgt? Wie entscheidend hat sich ihre Kindheit auf ihr Leben ausgewirkt? Schauen Sie gern auf sie zurück? Vielleicht haben sie auch ein Stück von ihr bewahrt, so dass sie die Welt mit ihren “Kinderaugen” betrachten können und die Süsse und Bitternis dieser Wahrnehmung schmecken können. Gedanken und Versatzstücke umschließen das Unantastbare.

Feature zur Abwesenheit des Utopischen von Adrian Lauchengrund

Alles geht seinen Gang. Der Sachzwang regiert, Alternativlosigkeit herrscht. Zu wählen gibt es nichts außer der Wiederkehr des Immergleichen; Agonie des Realen im Wiederholungszwang.
Wo einmal die Idee des Fortschritts mit der Hoffnung auf ein besseres Leben verbunden war, klafft heute eine beklemmende Leere inmitten der andauernden Katastrophe des kapitalistischen Normalvollzugs.
Das Feature geht einigen Spuren der Abwesenheit des Utopischen in der endlosen Gegenwart nach.

Feature zum Thema Fernweh von Christina Höhnen

Zum Thema Utopien und wie man diese abbaut, fiel mir sofort die Utopie des Fernwehs ein.
Ich selber wurde von diesem gepackt und ans andere Ende der Welt, genauer gesagt nach Australien gespühlt. Dort ist mir bewusst geworden, dass die Ferne, also das Andere, das Fremde – von Weitem betrachtet – immer einer Idealisierung unterzogen wird; Fernweh als eine Art Sehnsucht nach Veränderung, ein tiefes Bedürfnis nach Abwechslung.

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